Über den Tellerrand hinausschauen

Ausbildungsstart bei Gira

Radevormwald, 23. August 2019. Knapp 58.000 Ausbildungsplätze konnten im vergangenen Jahr – so der Berufsbildungsbericht 2019 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – nicht besetzt werden. Mehr als verdreifacht hat sich diese Zahl seit 2009, auch weil die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger im selben Zeitraum um rund 120.000 gesunken ist. „Bislang haben wir keine Schwierigkeiten, qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten für eine Ausbildung bei uns zu gewinnen“, sagt Annabelle Rothe, beim Gebäudetechnikspezialisten Gira (www.gira.de) Leiterin der kaufmännischen Ausbildung. „Wir tun auch einiges, um als Ausbildungsbetrieb attraktiv zu bleiben. Aus diesem Grund überarbeiten wir gerade wieder unser Ausbildungskonzept, um es an die Anforderungen der Generation von morgen, an die sich wandelnde Arbeitswelt und neue Lerninhalte anzupassen. Aber natürlich berücksichtigen wir dabei auch die Bedürfnisse des Unternehmens.“

Für den Ausbildungsstart 2019 hatten sich rund 250 junge Menschen um eine Stelle beim Mittelständler aus Radevormwald beworben. Vier von ihnen haben Anfang dieser Woche ihre Ausbildung beim Familienunternehmen aufgenommen: Larissa Braun, Merle Gräfingholt, Tom Max Heynen und Aaron Kuhlmann sind mit dem Berufsziel „Industriekauffrau“ bzw. „Industriekaufmann“ in ihren neuen Lebensabschnitt gestartet.

Fordern und Fördern
Den Auftakt für die vier Nachwuchskräfte bildet die bei Gira schon traditionelle gemeinsame Starterwoche, die den Einstieg in die Ausbildung und das Unternehmen erleichtern soll. Die Betreuung übernehmen dabei Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahrs. „Dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass Fordern und Fördern wesentliche Elemente unseres Ausbildungskonzepts sind“, erläutert Guido Zimmermann, der seit 1989 die gewerblich-technische Ausbildung bei Gira verantwortet. „Unsere neuen Auszubildenden erhalten Unterstützung, damit ihr Start ins Berufsleben gut gelingt, während unsere ‚alten Hasen‘ zeigen sollen, dass sie das Projekt ‚Starterwoche‘ eigenverantwortlich meistern können.“

Zusammenhänge verstehen
Eigeninitiative zu zeigen, konzeptionell zu arbeiten und auch größere Aufgaben selbständig und in Eigenregie zu managen sind beim Traditionsunternehmen aus dem Bergischen Land neben der fachlichen Qualifizierung für den gewählten Lehrberuf feste Bestandteile der Ausbildung. Dazu gehört auch, dass die „Azubis“ lernen, über den Tellerrand ihres jeweiligen Tätigkeitsfelds hinauszuschauen und das Gesamtunternehmen im Blick zu haben. „Zusammenhänge zu verstehen wird angesichts der zunehmenden Komplexität immer wichtiger“, erzählt Annabelle Rothe. „Wir legen daher großen Wert darauf, dass sich unsere Auszubildenden in interdisziplinär besetzten Projekten engagieren.“ So arbeitet derzeit etwa ein Team aus zehn gewerblich-technischen und kaufmännischen Auszubildenden daran, eine 120 Quadratmeter große Kreativwerkstatt im Bereich „Forschung und Entwicklung“ am neuen Gira Campus in der Röntgenstraße zu gestalten und zu realisieren: In deren inspirierendem Ambiente können Entwicklerinnen und Entwickler künftig experimentieren und neue Produktideen ausprobieren. „Ein ebenso spannendes wie wichtiges Projekt. Dass das Unternehmen Auszubildende damit betraut hat, steht für die Gira Ausbildungskultur und kommt bei unseren ‚Azubis‘ sehr gut an“, freuen sich die beiden Ausbildungsleiter.

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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Design Museum“ in London und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 330 Millionen Euro.

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Vier junge Frauen und Männer haben 2019 bei Gira mit ihrer kaufmännischen Ausbildung begonnen. (Foto: Gira)

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