Zeitzeugen und Dokumente gesucht

Gira bildet seit 100 Jahren aus

Radevormwald, 24. Oktober 2019. 1919 begann Erich Giersiepen im väterlichen Betrieb seine, wie es damals noch hieß, Lehre zum Werkzeugmacher. Er gilt damit als erster Auszubildender beim Gebäudetechnikspezialisten Gira (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald. Ihm folgten zahlreiche junge Menschen nach, die in den letzten 100 Jahren beim Bergischen Mittelständler ins Berufsleben gestartet sind. „Mehr als 1.000 Auszubildende dürften es in jedem Fall gewesen sein“, schätzt Julia Kneiphoff-Nünnerich, die seit Juni 2019 das umfangreiche Gira Unternehmensarchiv betreut. „Derzeit liegen verlässliche Zahlen zur Ausbildung bei Gira erst ab 1986 vor. Seither haben wir 619 Auszubildende in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen gezählt – übrigens auch im Lehrberuf von Erich Giersiepen, in dem wir unter der veränderten Bezeichnung Werkzeugmechaniker bis heute ausbilden.“ Denn damals wie heute sind beim Technologieunternehmen aus dem Bergischen Land aufgrund seiner hohen Fertigungstiefe Spezialistinnen und Spezialisten gefragt, die in der Lage sind, die benötigten, häufig sehr komplexen Werkzeuge für die Produktion zu konstruieren.

Ausbildungsgeschichte(n) erzählen
Ansonsten haben sich die Bedingungen für die Ausbildung in den letzten 100 Jahren deutlich geändert. „Erich Giersiepen war als Lehrling und jüngster Sohn des Firmenchefs 1919 auch dafür zuständig, früh am Morgen vor allen anderen im Betrieb zu sein und die Heizöfen in Gang zu bringen“, erzählt Kunsthistorikerin Kneiphoff-Nünnerich. Solche Informationen zu den Anfängen der Ausbildung bei Gira finden sich im firmeneigenen Archiv, dessen Bestände das Unternehmen derzeit systematisch aufbereitet und ordnet. „Natürlich möchten wir auch unser 100-jähriges Ausbildungs-Jubiläum zu einem Thema machen“, berichtet Julia Kneiphoff-Nünnerich.
Historische Zeugnisse für Ausstellung
Gedacht wird hier unter anderem an eine Ausstellung, die sich – so erste Überlegungen – den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Ausbildung bei Gira von den Anfängen in den 1920er Jahren bis in die Gegenwart widmen wird. Dafür sucht das Familienunternehmen zum einen noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in den 1940er bis 1980er Jahren bei Gira gelernt haben und darüber Auskunft geben möchten. „Genauso wichtig sind zum zweiten Dokumente wie Fotos, Zeugnisse, Zeitungsausschnitte, Lehr- und Ausbildungspläne und Ähnliches mehr, die Geschichten über die Gira Ausbildung seit 1919 erzählen“, betont die Gira Archivarin. „Natürlich hoffen wir auf viele interessante Rückmeldungen, die uns helfen, das Thema aufzuarbeiten. Diese historischen Materialien können uns leihweise für eine mögliche Ausstellung oder zum endgültigen Verbleib in unserem Unternehmensarchiv zur Verfügung gestellt werden.“

Weitere Informationen erteilt Julia Kneiphoff-Nünnerich gern auf Anfrage per Telefon (02195 602-6356) oder per E-Mail an: julia.kneiphoff-nuennerich@gira.de

***

Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Design Museum“ in London und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 330 Millionen Euro.

Bitte geben Sie bei einem Abdruck die Bildquelle mit "Bild: www.gira.de" an.

Download

Pressetext
"100 Jahre Ausbildung - Zeitzeugen und Dokumente gesucht" (PDF)

PDF, 136 Kb

Download


Pressetext
"100 Jahre Ausbildung - Zeitzeugen und Dokumente gesucht" (Word)

DOCX, 243 Kb

Download


Historisches Dokument aus dem November 1962: Die Gira Kunststofftechnik sucht Werkzeugmacher-Lehrlinge. (Foto: Gira Archiv)

JPG, 609 Kb

Download


Seit 1919 gesucht: Im Beruf Werkzeugmacher - heute Werkzeugmechaniker - bildet Gira seit 100 Jahren aus. (Foto: Gira Archiv)

JPG, 243 Kb

Download


Auf Gira.de nutzen wir Cookies. Darunter Cookies, die uns helfen Ihr Nutzererlebnis zu verbessern und Cookies zur Verarbeitung personenbezogener Daten. Die Verarbeitung dieser Informationen dient der Einbindung externer Dienste, der Analyse und zu Marketing-Zwecken wie dem Anzeigen relevanter Werbung. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen in unserem Auftrag verarbeitet. Da wir Sie und Ihre Privatsphäre schätzen, bitten wir Sie hiermit um Erlaubnis, der Verwendung von Cookies zuzustimmen. Diese Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit in unserer Datenschutzerklärung von Ihnen widerrufen werden..

Wenn Sie Cookies zur statistischen Auswertung nicht akzeptieren, werden keine Tracking-Cookies gesendet. Ihr Besuch auf dieser Website wird dann nicht erfasst.