Gira erweitert Serviceleistungen für Betriebe des Elektrofachhandwerks

Praktische Unterstützung in der Corona-Krise

Radevormwald, 24. April 2020. Neun von zehn Handwerksbetrieben in Deutschland sehen nach einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) von Ende März ihr Geschäft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. 77 Prozent berichten von Umsatzrückgängen, 55 Prozent von stornierten Aufträgen. Ein gutes Drittel beklagt fehlendes Personal infolge der Verbreitung des Virus, 31 Prozent ausbleibendes Material sowie Lieferengpässe bei Betriebsmitteln, Komponenten und Vorprodukten.

Umfrage bestätigt großen Handlungsbedarf
Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt eine Befragung des Gebäudetechnikspezialisten Gira (www.gira.de) aus Radevormwald, die das Technologieunternehmen vor kurzem unter den rund 1.200 Mitgliedern seines Kundenclubs aus dem Elektrofachhandwerk in Deutschland durchgeführt hat. Zwölf Prozent der Mitarbeiter in den Betrieben der befragten Gira Aktivpartner sind demnach bisher infolge von Corona ausgefallen. „Und dies, wo schon in Normalzeiten dem Handwerk Fachkräfte fehlen“, ergänzt Torben Bayer, bei Gira Leiter Markenentwicklung und Marketing. 62 Prozent der befragten Handwerksunternehmen – so die Gira Umfrage – befürchten deutliche Verschlechterungen für ihr Unternehmen, etwa durch weitere Personalausfälle, stornierte Aufträge oder aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Industrie und Großhandel, die mehr als zwei Drittel der Umfrageteilnehmer für wahrscheinlich halten. „Die Zahlen haben uns gezeigt, dass großer Handlungsbedarf besteht. Natürlich genießen der Gesundheitsschutz und die Solidarität mit denen, die ein besonders hohes Ansteckungsrisiko tragen, absoluten Vorrang. Unmittelbar danach geht es jedoch auch darum, dass wir alle in unserem Leistungsverbund aus Industrie, Großhandel und Elektrofachhandwerk arbeitsfähig bleiben und den Schaden für Beschäftigte und Unternehmen möglichst geringhalten“, betont Torben Bayer.

Umfassende Beratungs- und Qualifizierungs-Services
Aus diesen Gründen hat Gira ein Sofortprogramm aufgelegt, das die praktische Unterstützung des Elektrofachhandwerks in den Mittelpunkt stellt. „Wir knüpfen mit unserem Angebot dort an, wo die Elektromeister derzeit am meisten der Schuh drückt“, erklärt Torben Bayer. Dazu hat der Mittelständler sein Serviceangebot unter dem Motto „Hallo Handwerk, wir sind da“ um Leistungen erweitert, die den Betrieben bei der Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen helfen können. „Zwar kann zurzeit niemand alle Risiken beiseite räumen, die infolge der Pandemie entstanden sind. Aber wir können uns als zuverlässiger Partner erweisen, der seine Kunden in schwierigen Zeiten nicht auf sich allein gestellt lässt“, so der Gira Marketingchef.

So bietet der Hersteller von Systemen der Gebäudetechnik zum Thema Recht und Steuer Hilfe an: Experten beraten und informieren zu Auftragsstornierungen, Verzugsstrafen, staatlichen Zuschüssen, Sofortkrediten oder Kurzarbeitergeld. Um Kurzarbeit und Personalengpässen entgegenzuwirken, besteht Zugang zu einem Netzwerk zur Mitarbeitervermittlung. Für Handwerker, die zuhause unter Quarantäne stehen oder die Kinder betreuen, stellt die Gira Akademie kostenfrei webbasierte Trainings und Seminare als Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung. „Darüber hinaus sind unser Kunden-Center und unsere technische Hotline ebenso wie unser Außendienst vom Homeoffice aus uneingeschränkt für unsere Kunden da“, berichtet Torben Bayer. „Damit vermitteln wir auch ein Stück ‚Normalität’, was bei unseren Kunden auf sehr positive Resonanz stößt.“

Verlässliche Belieferung
Über diese praktischen Hilfen hinaus konzentriert Gira seine Aktivitäten darauf, die eigene Arbeits- und Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten, um Großhandel und Handwerk weiter zuverlässig versorgen zu können. „Natürlich ist dies auch in unserem ureigenen Interesse“, sagt Torben Bayer. Dazu hat das Familienunternehmen zahlreiche Maßnahmen ergriffen und Vorkehrungen getroffen, die die Ansteckungsgefahr für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Produktion und Logistik weitestgehend reduzieren sollen. Zugleich kommt dem Elektroinstallations- und Gebäudeautomations-Spezialisten aus dem Bergischen Land zugute, dass er genauso wie die große Mehrheit seiner Lieferanten auf „Made in Germany“ setzt und in Deutschland produziert. „Am meisten beeindruckt aber, wie alle bei Gira in der Krise eng zusammenrücken und sich in einer Art ‚Jetzt-erst-recht’-Stimmung wahrlich ein Bein ausreißen, um unsere Zulieferkette und unseren Geschäftsbetrieb in Gang zu halten“, hebt Torben Bayer hervor. „Dafür kann man gar nicht oft genug Danke sagen.“


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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im Stephansdom in Wien und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Burgwindheim sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 350 Millionen Euro (2019).

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Im Rahmen seines Sofortprogramms bietet Gira kostenfreie Online-Trainings zur Weiterqualifizierung an. (Foto: Gira)

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