Meilenstein für die digitale Vernetzung von Gebäuden

Vor 20 Jahren: Der Gira HomeServer verbindet Haustechnik und Internet

Radevormwald, 1. Oktober 2020. Seit den späten 1980er Jahren, als Computer noch keineswegs zur Standardausstattung eines Haushalts gehörten und Mobiltelefone ein paar Kilogramm wogen, wird an der Digitalisierung der Gebäudetechnik gearbeitet. Von Anfang an zu den deutschen „Smart Home“-Pionieren gehört der Gebäudetechnikspezialist Gira (www.gira.de) aus Radevormwald. Tatsächlich hat eine Erfindung aus seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung die smarte Vernetzung von Gebäuden und Wohnungen um die Jahrtausendwende gewaltig nach vorne katapultiert.

Zwei Welten wachsen zusammen
Vor 20 Jahren präsentierte der innovationsbegeisterte Mittelständler aus dem Bergischen Land mit der zweiten Generation seines HomeServers das damals weltweit erste Gerät, das die Haustechnik direkt an das Internet anbinden konnte. Damit ließen sich über Computer oder andere internetfähige Geräte alle Zustände der Gebäudeinstallation wie etwa Beleuchtung, Jalousien und Heizung jederzeit und überall abrufen und regulieren. „Hier wuchs zusammen, was zusammengehört. Denn Steuerung und Bedienung wurden durch die Kopplung an das World Wide Web deutlich einfacher“, ist Markus Fromm-Wittenberg, bei Gira maßgeblich für die Entwicklung des HomeServers verantwortlich, überzeugt. „Dies war auf dem Weg zum ‚Smart Building‘, wie wir es heute kennen, ein wichtiger Meilenstein, ohne den beispielsweise ein Zugriff von unterwegs auf die Haustechnik nicht möglich wäre.“

Nicht von ungefähr hat das in über 40 Ländern aktive Technologieunternehmen seinen HomeServer beständig weiterentwickelt. Schnell folgte die Einbindung von zunächst Handys, nur wenig später von Smartphones und Tablets. „Vor allem die Bedienung über Apps hat Komfort und Visualisierung verbessert und das Handling deutlich vereinfacht“, hebt Entwickler Fromm-Wittenberg hervor.

„Wie ein Schweizer Taschenmesser“
In der mittlerweile vierten Generation der digitalen Steuerungszentrale, die unter anderem die Gebäudetechnik in der Hamburger Elbphilharmonie und im Wiener Stephansdom regelt, stecken vielfältigste Anwendungen und Werkzeuge, die in einem Gebäude heute und in Zukunft benötigt werden. „Unser HomeServer ist wie ein Schweizer Taschenmesser: ein multifunktionales Gerät, mit dem man viel machen kann, weil es für jede Situation das richtige Tool zur Verfügung stellt, das ich gewissermaßen auch nur aufklappen muss“, erklärt IT-Ingenieur Fromm-Wittenberg.

Für den Hausgebrauch in den heimischen vier Wänden steht seit 2016 der „kleine Bruder“ des HomeServers, der kompakte Gira X1, zur Verfügung. Über den Miniserver, der kleiner als eine Zigarettenschachtel ist, lassen sich das Licht schalten und dimmen, Jalousien hoch- und herunterfahren, die Temperatur in allen Räumen regeln oder die vernetzte Unterhaltungselektronik steuern – ganz einfach per Fingertipp oder Sprachsteuerung. „Dafür haben wir vor 20 Jahren mit dem Gira HomeServer die Grundlage gelegt“, so dessen Erfinder Markus Fromm- Wittenberg.

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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im Stephansdom in Wien und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Burgwindheim sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 350 Millionen Euro (2019).

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Meilenstein: Der Gira HomeServer war im Jahr 2000 das erste Gerät, das die Gebäudetechnik mit dem Internet verband. (Foto: Gira)

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Die Bedienoberfläche des Gira HomeServers im Jahr 2000. (Foto: Gira)

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Entwicklungsschub durch Smartphones: intuitive Bedienung per App. (Foto: Gira)

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Auch der kompakte Server Gira X1 bindet die Haustechnik direkt an das Internet an. (Foto: Gira)

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