Energetische Sanierung verbessert Umwelt- und Klimabilanz

Gira Campus Dahlienstraße

Radevormwald, 19. Januar 2021. Im Winter 1981 war es so weit: Der Gebäudetechnikspezialist Gira (www.gira.de) hatte seinen neuen Firmensitz im Industriegebiet Mermbach im Osten von Radevormwald komplett bezogen. Seit 1960 hatte das mittelständische Technologieunternehmen seinen Umzug in Etappen vom ersten Standort an der Weststraße, der für das wachsende Unternehmen zu eng geworden war, in die Dahlienstraße vollzogen. Begleitet wurde der schrittweise Umzug damals jeweils von umfassenden Baumaßnahmen. So fanden etwa die Geschäftsführung und Verwaltung ihren Sitz am neuen Standort in einem viergeschossigen Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern, das 1980/81 errichtet worden war. „Damals spielten die Energieeffizienz von Gebäuden und nachhaltiges Bauen im Vergleich zu heute eine eher nachgeordnete Rolle. Zudem war mit Blick auf Materialien und Technologien manches noch nicht möglich, was heute Standard im Hochbau ist“, erklärt Thomas Haupt, der bei Gira die Zentrale Instandhaltung leitet und zum firmeneigenen Team „Energiemanagement“ gehört. „Wir haben daher den Umzug der Abteilungen aus unserem ‚80er Gebäude‘ an den neuen Standort in der Röntgenstraße dazu genutzt, es umfassend energetisch zu sanieren.“

54 Tonnen weniger Kohlendioxid
Im Rahmen der Sanierung hat Gira insgesamt rund 1.700 Quadratmeter Fassadenfläche ertüchtigen lassen. Dazu wurde die alte Fassade komplett entfernt, um eine neue, deutlich besser wärmeisolierende Dämmung aus Mineralfaser anzubringen. Zudem hat der Mittelständler sämtliche 348 Fenster des Gebäudes gegen eine durchgehende Dreifachverglasung ausgetauscht. Auch das Dach des Bürohauses erhielt eine neue Dämmung. In der Energiebilanz des Gebäudes machen sich die umgesetzten Maßnahmen deutlich bemerkbar. Auf über 200.000 Kilowattstunden beziffert Thomas Haupt die Einsparungen, die infolge der Sanierung pro Jahr erzielt werden. „Insgesamt unterschreiten wir mit unserem Verbrauch im sanierten Bürohaus die Vorgaben der Bauordnung für die Errichtung eines neuen Gebäudes, wie sie in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt sind“, ergänzt Thomas Haupt. „Zudem verringern wir unsere CO2-Emissionen dadurch um jährlich 54,2 Tonnen und verbessern so unsere Umwelt- und Klimabilanz.“

Gebäudehülle im neuen Look
Die energetische Sanierung des Firmengebäudes hat das Familienunternehmen zugleich dazu genutzt, ihm einen zeitgemäßen Look zu geben, der zur Farbigkeit des neuen Markenauftritts passt: Das ursprüngliche Hellgrau löst seit wenigen Wochen ein modernes, elegantes Dunkelgrau ab. Auch der Innenbereich ist umfassend modernisiert worden und wartet auf seine neuen Nutzerinnen und Nutzer. Momentan steht das Gebäude allerdings weitgehend leer, da alle Gira Büroangestellten infolge der Corona-Pandemie seit Mitte März 2020 vom Homeoffice aus tätig sind

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Über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im Stephansdom in Wien und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Burgwindheim sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und das Start-up-Unternehmen Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 350 Millionen Euro (2019).

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54,2 Tonnen weniger CO2-Emissionen im Jahr durch energetische Sanierung des Gira Bürogebäudes. (Foto: Gira)

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Für eine verbesserte Energiebilanz hat Gira alle 348 Fenster und die komplette Fassadendämmung erneuert. (Foto: Gira)

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Das elegante Dunkelgrau der neuen Fassade entspricht der Farbigkeit des Gira Markenauftritts. (Foto: Gira)

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