„Wir freuen uns über die Verstärkung“

Ausbildungsjahrgang 2021 gestartet

Radevormwald, 19. August 2021. Die Zahlen, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Mitte Juli 2021 mit Blick auf die aktuelle Ausbildungssituation veröffentlich hat, klangen nach dem Corona-bedingt schwachen Jahr 2020 verhalten optimistisch: Bis Ende Juni hatten die Industrie- und Handelskammern deutschlandweit 1,4 Prozent mehr abgeschlossene Ausbildungsverträge registriert als zum selben Zeitpunkt ein Jahr zuvor. „Auch bei uns hat das Interesse an einer Ausbildung wieder deutlich zugenommen“, bestätigen Annabelle Rothe und Jan Görtz, die beim Gebäudetechnikspezialisten und Smarthome-Pionier Gira (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald die Ausbildung verantworten. Tatsächlich hat sich die Zahl der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz beim Bergischen Technologiemittelständler im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. 178 junge Frauen und Männer hatten sich für einen Platz im Gira Ausbildungsjahrgang 2021 beworben. Sechs von ihnen konnten am 9. August ihre Ausbildung beim Familienunternehmen, das seit 1919 ausbildet, beginnen: Anna Abel, Aynur Meinusch, Melanie Moor und Tom Sattelmair haben sich für den Beruf der Industriekauffrau bzw. des Industriekaufmanns entschieden, Michael Schwengler strebt einen Abschluss als Mechatroniker, Leon Leo als Fachkraft für Lagerlogistik an. Mit den sechs Berufsstarterinnen und -startern bildet Gira derzeit 16 junge Frauen und Männer in verschiedenen kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen aus.

Erschwerte Bedingungen
„Wir sind froh, dass wir sechs der ursprünglich geplanten sieben Ausbildungsplätze mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten besetzen konnten und freuen uns über diese Verstärkung“, betont Ausbildungsleiterin Rothe. Denn die Pandemie und die zu ihrer Bekämpfung nötigen Kontaktbeschränkungen haben es Unternehmen wie Gira deutlich schwerer gemacht, Interessentinnen und Interessenten kennen zu lernen und sich ihnen zu präsentieren. Umgekehrt sind ebenso für Schulabsolventinnen und -absolventen seit dem Frühjahr 2020 die Möglichkeiten, in Ausbildungsberufe „hineinzuschnuppern“ und sich Firmen persönlich vorzustellen, deutlich eingeschränkt. Zwar bietet auch Gira virtuelle Schülerpraktika an und ist auf Ausbildungsmessen im Digitalformat präsent. „Dies kann den persönlichen Kontakt aber nicht wirklich ersetzen“, ist Jan Görtz überzeugt, der die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe beim Gebäudetechnikhersteller koordiniert. „Wer sich für Berufe wie Werkzeugmechaniker oder Mechatroniker interessiert, der muss bei einem ‚Schnupperpraktikum‘ einfach selbst Hand anlegen können, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ihm oder ihr das liegt.“ Der Maschinenbautechniker weiß, wovon er spricht, schließlich hat er selbst sich zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn erst nach einem Kurz-Praktikum für seinen Ausbildungsberuf entschieden.

Zum neunten Mal „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“
Auch die Ausbildung selbst findet derzeit unter erschwerten Bedingungen statt, setzen doch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vielfach Grenzen. Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregelungen bestimmen denn auch den Start der sechs „frisch gebackenen“ Gira Auszubildenden ins Berufsleben. So werden die Berufsstarterinnen und -starter ihren Arbeitgeber erst einmal nicht vor Ort am Unternehmenssitz in Radevormwald kennen lernen. Für die Einführungswoche waren die neuen „Azubis“ mit ihren Ausbildern in Veranstaltungsräumen der Lenneper Klosterschänke zusammengekommen. Von dort ging es für einige von ihnen, ausgestattet mit vielen Informationen über die Strukturen und verschiedenen Bereiche bei Gira sowie den notwendigen Arbeitsmitteln, ins Homeoffice bzw. ins Berufsbildungszentrum (BZI) nach Remscheid. „Wir achten darauf, dass die hohe Qualität der Ausbildung trotz dieser Rahmenbedingungen gesichert ist“, betont Annabelle Rothe. „Inzwischen haben wir uns hier gut eingespielt, vieles ist Routine geworden, und wir nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, die die digitale Kommunikation bietet, um Ausbildungsinhalte zu vermitteln und engen Kontakt zu unseren Auszubildenden zu halten.“ Nicht von ungefähr machen die Gira Auszubildenden keinerlei Abstriche, wenn es um die Bewertung der Qualität ihrer Berufsausbildung geht. Dies legt zumindest die erneute Verleihung des Gütesiegels „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ nahe, das auf Basis einer Befragung der Auszubildenden vergeben wird. 2021 kann sich der Radevormwalder Mittelständler bereits zum neunten Mal in Folge über diese Auszeichnung freuen.

Detaillierte Informationen zur Ausbildung bei Gira finden sich online unter www.gira.de/ausbildung.

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„Wir sind die mit den Schaltern …, aber auch noch so viel mehr“ – über Gira
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira als „Smart Home“-Pionier der ersten Stunde mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in rund 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im Stephansdom in Wien und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Burgwindheim sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid, das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg und die Start-up-Firma Senic in Berlin. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 370 Millionen Euro (2020).


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Geglückter Ausbildungsstart: Sechs junge Frauen und Männer verstärken seit dem 9. August die Gira Belegschaft. (Foto: Gira)

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Bereits zum 9. Mal in Folge erhielt Gira 2021 das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. (Logo: Ertragswerkstatt)

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