Gira Eco.

Einfache und sichere Einbindung von Photovoltaik und Elektromobilität in das KNX Smart Building.

Der Gira Eco macht aus dem KNX Smart Home ein ganzheitliches Energiemanagement-System: Er integriert Wallboxen, Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher unterschiedliche Hersteller in das KNX System und ermöglicht damit eine optimale Verteilung des zur Verfügung stehenden Stroms. Dabei berücksichtigt er den PV-Ertrag sowie den aktuellen Bedarf der Verbraucher im Haus und schützt dank leistungsfähigem Lastmanagement den Hausanschluss vor Überlastung. Erzeugung, Speicherung und Verbrauch werden optimal aufeinander abgestimmt, überschüssige Solarenergie fließt direkt ins Laden von Elektrofahrzeugen oder in den Batteriespeicher, und eine neue Boost-Funktion erlaubt bei Bedarf das kurzfristige Abrufen voller Ladeleistung – ideal, wenn Fahrzeuge schnell wieder einsatzbereit sein sollen.

Alle Daten lassen sich zudem zentral in der Gira Smart Home App oder auf dem Gira G1 visualisieren und steuern.

  • Unterstützung von bis zu fünf Ladepunkten bzw. Wallboxen
  • Integration von bis zu fünf Solarwechselrichtern oder vier Solar- und einem Hybridwechselrichter ins KNX Energiemanagement (Gira Eco Release 2)
  • Direktes Laden oder intelligentes Überschussladen aus PV-Erträgen möglich
  • Intelligentes Lastmanagement mit Priorisierung und Boost-Funktion für schnelles Laden
  • Unterstützung von bis zu fünf Ladepunkten
  • Dynamisches und statisches Lastmanagement schützt den Hausanschluss vor Überlast
  • Netzdienliche Steuerung durch Energieversorgungsunternehmen (EVU)
  • Schieflastmanagement
  • Einfache Inbetriebnahme über die ETS
  • Anschluss über IP oder RS485 (Modbus)
  • KNX Secure fähig

Herstellervielfalt und Mischbetrieb

Eine Vielzahl von Wallboxen und Wechselrichter sind bereits mit dem Gira Eco kompatibel d.h. sie lassen sich besonders einfach integrieren. Weitere werden stetig hinzugefügt. Durch den parallelen Betrieb von bis zu fünf Ladepunkten und Wechselrichter unterschiedlicher Hersteller eignet sich der Gira Eco besonders für Mehrparteienhäuser, Hotels, Restaurants oder Firmen. Nachträglich installierte PV-Anlagen oder zusätzliche Wallboxen lassen sich so einfach im KNX System ergänzen, mit Logiken versehen und zentral in der App anzeigen und steuern. Für Wallboxen und Hersteller, die aktuell noch nicht im Gira Eco integriert sind, bietet Gira die Möglichkeit der Integration über den Gira X1 Server oder den Gira HomeServer mittels Modbus-Logikbaustein an.

 

 

Mit dem Gira Eco können herstellerunabhängig bis zu fünf Ladesäulen und fünf Wechselrichter bzw. vier Solar- und ein Hybrid-Wechselrichter in das Smart Home integriert werden.

1. Ladesäulen unterschiedlicher Hersteller
2. Gira Eco
3. Optional KNX Zähler (für dynamisches Lastmanagement notwendig)
4. Elektronischer Haushaltszähler (eHz)
5. Hausanschluss
6. PV-Anlage

Überblick kompatible Ladesäulen für den Gira Eco:

Statisches oder dynamisches Lastmanagement

Der Gira Eco übernimmt das Lastmanagement. Neben dem klassischen statischen Lastmanagement, bei dem der maximale Leistungsbedarf aller Ladepunkte einmalig festgelegt und die verfügbare Leistung je nach Bedarf auf die zu ladenden Elektrofahrzeuge verteilt wird, ermöglicht der Gira Eco auch dynamisches Lastmanagement. Beim dynamischen Lastmanagement wird die Auslastung am Anschlusspunkt (z.B. über eHz) durchgehend überwacht. Mithilfe der Messdaten wird das Lastprofil des Gebäudes berücksichtigt. Das System betrachtet neben Verbrauch und Anschlussleistung auch die PV-Erzeugung und Batteriespeicherstände: Bei hoher Einspeisung kann zusätzliche Energie flexibel für das Laden von E-Fahrzeugen genutzt werden, bevor Energie extern bezogen wird. Bei reduzierter Energieverfügbarkeit passt das System die Ladeleistung entsprechend an, um die maximale Anschlussleistung nicht zu überschreiten. So wird einerseits der Hausanschluss geschützt, andererseits die verfügbare Energie effizient genutzt.

Dynamisches Lastmanagement für optimale und effiziente Nutzung der verfügbaren Leistung.

Priorisierung und Boost-Funktion für schnelles Laden.

Eine Wallbox kann dauerhaft für schnelleres Laden priorisiert werden. Zusätzlich lässt sich mit der neuen Boost-Funktion kurzfristig die volle Ladeleistung abrufen – etwa, um ein Fahrzeug besonders schnell wieder einsatzbereit zu machen. Der Ladevorgang kann per Gira Smart Home App oder auch per Schalter, z.B. direkt neben der Wallbox in der Garage, aktiviert oder gestoppt werden.

Schieflastmanagement

Um bei einem 3-phasigen Anschluss die ungleichmäßige Belastung einzelner Phasen zu reduzieren, lässt sich ein Grenzwert für die Schieflast parametrieren. Wird der parametrierte Grenzwert auf einer Phase überschritten, werden die aktiven Ladepunkte heruntergeregelt. Besteht die Schieflast weiterhin, wird der Ladevorgang unterbrochen. Ist die Schieflast beendet, wird der Ladevorgang automatisch fortgesetzt. Durch das automatische Phasendrehen wird die Elektroplanung vereinfacht.


Ökologisch, ökonomisch oder individuell laden

Die Kombination aus Gira Eco und dem Gira X1 Server erweitert die Ladeautomationslogik um PV-Funktionen: Der Ladevorgang kann abhängig gemacht werden von der Erzeugungsleistung der eigenen Photovoltaikanlage – z. B. Start erst, wenn die PV-Produktion den Bedarf des Gebäudes übersteigt. Dadurch wird primär überschüssige PV-Energie zur Fahrzeugladung genutzt. Unabhängig davon lässt sich der Ladevorgang jederzeit per Knopfdruck starten oder beenden.

Energiedaten visualisieren, mit Mehrwert nutzen

In Kombination mit dem Gira S1 lassen sich die Energiedaten auch in Form von Diagrammen in der Gira Smart Home App oder auf dem Gira G1 visualisieren. Spitzen von PV-Erträgen oder große Verbraucher lassen sich so leichter identifizieren.

 

Der Energieflussmonitor zeigt die Nutzung (Erzeugung / Bezug)  der Energie sowie den Verbrauch. Dadurch kann der Kunde seine Energieflüsse transparent und aktuell im Blick behalten. Optional kann der Energieverbrauch von zusätzlichen Verbrauchern angezeigt werden.

Zusätzlich kann ein Diagramm zum Beispiel die Erzeugte Photovoltaik Leistung anzeigen.

Mittels Diagrammen kann der Kunde auf einen Blick in seiner Smart Home App unterschiedliche Daten sehen. So lässt sich zum Bespiel schnell die erzeugte Leistung der Photovoltaikanlage über die Zeit abbilden.

Visualisierung der Photovoltaik-Erträge in der Gira Smart Home App: Der Gira Eco zeigt Erzeugungsleistung und Wirkenergie der PV-Anlage übersichtlich in Graphen – für bessere Übersicht und effiziente Nutzung im Energiemanagement.

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Gebrauchsanleitungen

Gira Eco

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Technische Dokumentation

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Montageanleitungen

Gira Eco mit Ladepunkt Alfen Eve Double

Inbetriebnahmehinweise.

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Gira Eco mit Ladepunkt ABL eMH1

Inbetriebnahmehinweise.

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Gira Eco mit Ladepunkt Heidelberg Amperfied connect.home

Inbetriebnahmehinweise.

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Gira Eco mit Ladepunkt Alfen Eve Single

Inbetriebnahmehinweise.

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Gira Eco mit Ladepunkt Heidelberg Amperfied Energy Control

Inbetriebnahmehinweise.

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