Im September feiert Gira das 60. Jubiläum des Flächenschalters. 1966 stellte das Familienunternehmen aus Radevormwald auf der Hannover Messe erstmals diesen Schaltertyp vor, dessen deutlich größere Wippe für die damalige Zeit außergewöhnlich war – und schnell zu einem weltweiten Standard wurde. Die innovative Designidee von damals überführt Gira mit dem System 70 in eine neue, starke Designplattform. Vier modulare Schalterprogramme in fünf Farbvarianten mit über 200 Funktionen sind ab sofort lieferbar.
In den frühen 1960er-Jahren waren Lichtschalter in Deutschland vorwiegend rund, kleinformatig und funktional gestaltet. Mit dem Flächenschalter setzte Gira dazu 1966 einen klaren Gegenentwurf: Seine großzügige Wippe rückte die intuitive Bedienung in den Mittelpunkt und machte den Lichtschalter dadurch erstmals zu einem bewusst gestalteten Element mit sichtbarer Präsenz im Raum. Bereits das frühe Sortiment umfasste Schalter, Taster, Steckdosen und Rahmenkombinationen. Der Flächenschalter war von Beginn an mehr als ein einzelnes Produkt – der neue Archetyp kombinierte Alltagstauglichkeit, Bedienkomfort und Ästhetik in einem neuen Format.
„Der Flächenschalter steht beispielhaft für das, was Gira schon immer auszeichnet: technische Funktionen nicht nur zuverlässig, sondern auch verständlich bedienbar und gestalterisch präzise in den Alltag der Menschen zu bringen“, sagt Gira-Geschäftsführer Christian Feltgen. „Vor genau 60 Jahren war das große Bedienelement unsere zeitgemäße Antwort auf die Anforderungen der damaligen Elektroinstallation. Das System 70 führt die Designidee fort, ohne ihren Kern zu verändern.“
Vom Flächenschalter zum System 70
In den vergangenen Jahrzehnten hat Gira den Flächenschalter in Design und Funktion weiterentwickelt. Das markante quadratische Format blieb dabei zentrales Merkmal. Das Gira System 70 überträgt die charakteristische 70 x 70 Millimeter große Bedienfläche in eine modulare und vernetzte Systemwelt.
„Heute geht es nicht mehr nur darum, Leuchten ein- und auszuschalten“, so Christian Feltgen. „Ebenso wichtig sind Komfort, Sicherheit, Energieeffizienz, Raumluftqualität und die Einbindung vernetzter Funktionen. Dafür schafft das Gira System 70 eine vielseitige Plattform. Neben klassischen Anwendungen lassen sich damit Smart Home Lösungen realisieren – etwa mit dem Gira System 3000, Gira One oder innerhalb einer KNX Installation.“
Vier Schalterprogramme, eine gemeinsame Systemlogik
Das Gira System 70 umfasst die vier Schalterprogramme F100, F200, F200 flach und F300. Die vier Serien unterscheiden sich in Gestaltung und Ausführung, folgen aber dem gemeinsamen Prinzip der großflächigen Bedienung. Dadurch entsteht gestalterische Vielfalt innerhalb der übergeordneten Systemlogik:
• Gira F100 steht für ein bewährtes Design mit sanfter Form und markantem Eckradius. Das Zusammenspiel aus planaren Oberflächen und weicher Kontur verleiht dem Programm ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild.
• Gira F200 punktet mit sehr klarer Linie und einer dezent umlaufenden Schattenfuge. Die reduzierte Gestaltung des Designs unterstreicht den architektonischen Anspruch moderner Raumkonzepte.
• Mit Gira F200 flach präsentiert Gira eine besonders zurückhaltende Variante: Mit nur drei Millimetern Aufbauhöhe und eigens entwickelten Gerätedosen für Hohlwände und Mauerwerk eignet sich dieses Programm ideal für puristische Installationen mit hohem Designanspruch.
• Der Gira F300 setzt mit einem besonders schmalen Rahmen zudem einen reizvollen Kontrast zur großzügigen Bedienfläche.
„Exzellentes Produktdesign beweist sich nicht allein im ersten Eindruck, sondern über viele Jahre hinweg“, ergänzt Hans-Jörg Müller, Leiter Produkt & Design bei Gira. „Beim System 70 geht es deshalb um Präzision im Detail, um verlässliche Qualität ‚Made in Germany‘ und um eine Gestaltung, die heutige Anforderungen erfüllt, ohne morgen an Gültigkeit zu verlieren.“
Das hier hinterlegte Pressebild ist ausschließlich zur Veröffentlichung in Presse-Medien frei gegeben.
Bitte geben Sie bei einer Veröffentlichung stets die in der Presseinformation genannte(n) Bildquelle(n) an.